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Vertrieb: Reinhard Kriegbaum
Telefon +43 2243 450-179

Technik: Dr. Ernst Hammel
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Electrovac AG
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3400 Klosterneuburg
Österreich

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Der Entwicklungsbereich Electrovac Nanofibers (ENF) wurde für die Herstellung und Weiterverarbeitung von Karbon Nanofasern (CNF, nanoskalierte Graphitstrukturen) geschaffen. Die physikalischen Eigenschaften von Kohlenstoff, werden hier unter anderem zur Verbesserung von Verbundwerkstoffen zum Einsatz gebracht wie z.B. in den CNF gefüllten Masterbatches oder Epoxy Harzen. Neben den schon bestehenden CNF verstärkten Produkten der Electrovac, sollen diese auch zur Optimierung von Werkstoffen im eigenen Unternehmen eingesetzt werden. Aufgrund der vielzähligen Einsatzmöglichkeiten von Karbon Nanofasern rangieren die Anwendungen von Industrie- und Automobil- über Sportzubehör- bis hin zur Luftfahrtindustrie.

Die Karbon Nanofasern werden in einem CCVD Verfahren (Catalytic Chemical Vapor Deposition) hergestellt. Dieser Herstellprozess ermöglicht es in industriellen Mengen und zu angemessenen Preisen an unsere Kunden zu liefern.

Electrovac ist Österreichs einziger Hersteller von Karbon Nanofasern (CNF) und verfügt über entsprechende Patente zur Produktion von solchen Nanofasern (fadenförmige Graphitröhrchen mit einem Durchmesser von wenigen Nanometern: 1nm = 1 Milliardstel Meter).
Produkte
Karbon Nanofasern
Wärmeleitpaste
Nano Verbundwerkstoffe
Potentielle Anwendungen
Standort
Klosterneuburg
Glossar
Nano: Karbon Nanofasern: Nano-Tubes:
kommt aus dem Griechischen und heißt Zwerg. Das Maß Nanometer entspricht 10-9 Meter, oder ausgeschrieben 0,000000001 Meter. Atome haben etwa 0,1 bis 0,5 Nanometer. Nanometergrößen sind also mit freiem Auge nicht sichtbar. unterscheiden sich von Nanotubes bezüglich ihrer Dimensionen, wobei der Übergang von Nanotube zu Nanofaser nicht genau definiert ist. Die Anwendungsgebiete entsprechen denen der Nanotubes. Der Durchmesser beträgt 80 - 200 nm. Das sind winzig kleine Röhrchen von einem Nanometer bis einigen 100 nm Durchmesser. Zum Vergleich: Ein menschliches Haar ist etwa 10.000-mal dicker. Carbon Nano Tubes werden aus Grafit hergestellt.
 
Geschichte:
 
R. Smalley und H. Kroto:
 
S. Iijima:
Der Physiker Richard Feynman hielt 1959 den Vortrag "There's Plenty of Room at the Bottom" (Ganz unten ist eine Menge Platz), der Begriff wurde allerdings erst 1980 von Norio Taniguchi und 1986 von Eric Drexler geprägt. Es handelt sich also um einen sehr jungen Forschungszweig. Sie entdeckten Mitte der 80er Jahre eine weitere Variante einer Kohlenstoffstruktur.
Deren Aufbau erinnert an die Kuppelbauten des Architekten Fuller, woraufhin diese Kohlenstoffstrukturen als Fullerene bezeichnet wurden. 1996 erhielten sie für die Entdeckung dieses C60-Moleküls den Nobelpreis für Chemie.
In Japan beobachtete 1991 S. Iijima eine röhrenartige Kohlenstoffstruktur, die aus geschlossenen zylindrisch geformten Graphitebenen besteht. Diese als Carbon-Nanotubes (CNT) bezeichneten Strukturen weisen einen Durchmesser von 1-10 nm auf und können unter kontrollierten Fertigungsprozessen eine Länge von einigen Mikrometern erreichen.
 
Polymer:
 
Additive:
 
Masterbatches:
(griech., "poly" bedeutet viel, "meros" bedeutet Teil)
ist eine chemische Verbindung, die aus Molekülketten besteht.
Sie erweitern die Eigenschaften des verarbeiteten Polymers, des Basiskunststoffes. Kunststoffe werden je nach Anwendung und Anforderung maßgeschneidert. Hier handelt es sich um Additiv- oder Farbkonzentrate, die während der Verarbeitung ins Rohpolymer gemischt werden um Eigenschaften zu verbessern.
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